Im Folgenden kommt ein kleiner Reisebericht, der etwas länger geworden ist.

Wie alles begann!

• In den letzten 10 Jahren lernte ich von verschiedenen Menschen immer wieder Gesänge der Maori kennen und war fasziniert von der friedlichen Energie der Lieder. In meinem Buch Rhythmusspiele der Welt veröffentlichte ich bereits das Lied "Epo I Tai Tai eeh".
• Bei einer Rhythmusspiele Fortbildung im Kindergarten lernte ich das Maori Stockspiel Tititorea kennen und war begeistert von der Kombination von Gesang und dem eleganten Zuspiel der Stöcke.
• Leider hatte ich im Laufe der Jahre in Deutschland keine Maori kennengelernt und wußte wenig von ihrer Kultur. Es gibt allerdings viele interssante Berichte über Neuseeland, hier ein paar Beispiele:
Faszination Erde: es gibt 3 Folgen, in der 2. Folge wird auch beschrieben, wie die ersten Maori nach Neuseeland kamen.
Eine andere Sendung mit Themenschwerpunkt Neuseeland ist TerraX.
• Im Laufe der Zeit wurde mein Wunsch immer größer, dieses wunderbare Land am anderen Ende der Welt zu besuchen und die Kultur der Maori aus „erster Hand“ kennenzulernen. Aber wie Kontakt zu Maori herstellen?
Trotz Internet und moderner Technologien, unzähliger Emails an verschiedene Institutionen, Botschaften und Universitäten, blieben alle meine Bemühungen erfolglos. Ich wusste nicht wo und bei wem ich in diesem Land die Kultur studieren konnte. Dennoch wollte ich fahren, buchte im Oktober 2014 meinen Flug nach Auckland und erzählte überall von meinem Vorhaben.So bekam ich wertvolle Kontakte zur 1.Takitimu School of performing arts in Hastings,
zu 2.Christoph Maubach und Te Mana Rollo von der Waikato Universität in Hamilton.
• Diese Kontakte waren ein großes Glück für mich. Ich bekam sofort Antworten. Narelle Huata, die Leiterin der Takitimu School, lud mich ein, bei einer Summer School mitzumachen und Christoph Maubach bot mir an, bei ihm zu wohnen und für mich einen Workshop an der Waikato University zu organisieren. Te Mana Rollo war auch sofort bereit, mich zu unterstützen und mir zu helfen, so hatte ich konkrete Anlaufadressen und war gespannt, was mich in Neuseeland erwarten würde.

Ankunft in Neuseeland

• Neuseeland liegt fast genau gegenüber von Deutschland, auf der anderen Seite der Welt, 24 Stunden Flugzeit waren zu meistern. Mit Zwischenstopps in Singapur und Brisbane (Australien) kam ich dann irgendwann am anderen Ende der Welt an.
• Mit einem Bus fuhr ich von Auckland nach Hamilton. Obwohl ich soweit weg von Freiburg war, kam mir hier alles irgendwie europäisch vor, nur mit viel mehr Weite.
Die städtischen Straßenbilder, Werbebanner und Häuser an denen ich vorbei fuhr, vermittelten mir den Eindruck, permanent durch vorstädtische Industriegebiete zu fahren.
Auf den nicht endenden grünen Wiesen und Hügeln weideten unzählige Kühe und die riesigen Molkereien sahen aus wie Heizkraftwerke. Alles wirkte aufgeräumt und sauber. Wenig Menschen und Autos auf den Straßen.
• In Hastings wurde ich bei strahlendem Sonnenschein herzlich von Narelle Huata,

Narelle Huata, Leiterin der Takitumu School, erste Begegnung

der Leiterin der Takitimu School of Performing Arts vom Bus abgeholt und wir fuhren direkt in die Schule. Hier gab es eine große Überraschung. An der Eingangstür wartete eine Frau, die mit einer schrillen, hohen Stimme anfing zu singen, als ich mich der Schule näherte.
Die Begrüßung - Powhiri. Mit diesem Gesang verschwand sie in den Räumlichkeiten und lud mich mit Gesten ein, ihr zu folgen. Ich trat näher und hörte eine Art Kriegsgesang von wilden lauten Männerstimmen, die immer wieder von befehlsartigen Zwischenrufen unterbrochen wurden. Mir wurde etwas mulmig. In einem großen Raum angekommen, stand ich vor ca.30 Menschen, Kinder, Frauen und Männer. Die Männer tanzten mit freiem Oberkörper und einem langen Stock in der Hand in 3er Reihen einen energetischen Stampftanz, rissen dabei die Augen ganz groß auf und streckten zwischendurch die Zunge raus. Es sah sehr martialisch und kraftvoll aus. Danach sprach ein Mann auf Maori ruhig und bestimmt zu mir, es hörte sich serh bedeutungsvoll an. Anschließend traten Frauen in die erste Reihe und von einer Gitarre begleitet sangen sie mir ein wunderbares mehrstimmiges Maori-Lied. Bei diesem Lied brachen bei mir alle Dämme und ich spürte wie Tränen der Berührung und des Glücks in mir aufstiegen. Ich ließ es zu, hatte gar keine andere Wahl und fühlte eine große Verbundenheit zu diesen Menschen und zu dieser Schule, ich wusste: hier bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
Das Begrüßungsritual endete damit, dass ich von allen persönlich mit dem Hongi begrüßt wurde.

Hongi

Beim Hongi geben sich zwei Menschen die Hand, bringen gleichzeitig Stirn und Nase zusammen und nehmen symbolisch einen gemeinsamen Atemzug. Dieser steht für den Lebensatem und den Austausch spiritueller Energie. Nach dieser Begrüßung ist der Fremde kein Fremder mehr, sondern wird in die Gemeinschaft der Maori aufgenommen. Mehr Infos zu Hongi findet ihr hier: Hongi:

Infos zur Takitimu School und dem Maori Begrüßungsritual Powhiri

• Die Takitimu School wurde von

Tama Huata, Gründer der Takitimu Schoo

Tama Huata, dem Vater von Narelle, gegründet. Auf dem Gelänge gibt es einen Maori Kindergarten, eine Primary School (Grundschule) und eine School of Performing Arts. Hier können Studenten einen diplomierten Abschluss in Maori Künsten erlangen. Dazu gibt es noch die professionelle Performance Group KAHURANGI, die in Neuseeland, Amerika und Kanada auftritt und verschiedene Theaterproduktionen im Programm hat.
KAHURANGI veranstaltet auch Schulkonzerte und Workshops, um jungen Leuten die polynesische Kultur näher zu bringen. Einmal im Jahr, in den Sommerferien, wird eine zweiwöchige Summer School angeboten, zu der Schüler/innen aus ganz Neuseeland kommen. Zu dieser Veranstaltung war ich eingeladen. Mehr Infos über die Schule findet ihr hier. Takitimu
POWHIRI
Die Maori sind sehr stark mit ihren Ahnen verbunden. Sie habe alte Rituale und Traditionen, auf die sie stolz sind und die sie pflegen. Diese Rituale machen einen wesentlichen Teil der neuseeländischen Kultur aus. Dazu gehört auch ein Begrüßungsritual, das Powhiri, das auch mir zuteil wurde.
Zu dieser Zeremonie gehören Gesänge (Waiata), Gebete (Karakia), Kriegstänze, (Kapa Haka,) Austausch von Grüßen ( Mihi ) und Reden. Hier gibt es weitere Infos zu
Powhiri. Mit dieser Zeremonie werden Gäste rituell begrüßt. Die Mitglieder der Takitimu School hatten die Ehre, Hilary Clinton 2010 in Neuseeland zu begrüßen.

Summer School in Hastings

Nach diesem Begrüßungsritual fuhren wir direkt zu Narelle und ich war sehr gespannt, wo ich untergebracht wurde. Wir fuhren aufs flache Land. Die Region um Hastings ist sehr fruchtbar und gehört zur größten Obst und Gemüseanbauregion Neuseelands. Riesige Apfelplantagen reihen sich an Pflaumenplantagen, dann wieder Apfelplantagen und so weiter. Keine besonders reizvolle Umgebung. Am Rande dieser Ebene lag die Gegend „Paki Paki“, hier begannen Hügel und Berge, dahinter kam irgendwann das Meer. Am Fuße eines solchen Hügels, mitten in der Wildnis, hatte sich Narelle ein kleines rechteckiges Holzfertighaus auf Stelzen gebaut, umrahmt von einer riesigen Holzveranda, die gerade im Entstehen war. Ringsherum viel Land mit Schafen, Ziegen und direkt vor dem Haus eine Pferdekoppel.
Hier wohnte Narelle mit ihrem haitianischem Mann Pascal und 2 Söhnen. Der große Sohn Ariki wurde zum Großvater geschickt, freute sich, dass er in der nahen Stadt Napier wohnen durfte, und ich bekam dafür sein Bett in seinem Jugendzimmer. Ich kannte diese Art der Gastfreundschaft, die bei uns eher unüblich, ist schon aus Ghana. In Ghana wohnte ich 9 Monate im Zimmer eines jüngeren Bruders, der für diese Zeit spontan zu seinem Cousin zog ohne zu murren.
Der erste Abend war traumhaft. Pascal hatte gekocht und freute sich, daß jemand mit ihm Französisch sprach. Ich war noch ganz erfüllt vom Begrüßungsritual, und Narelle erklärte mir, dass es gut sei, dass ich so berührt war, es würde den Maori einen Einblick in meinen Seelenzustand geben und ihnen meine friedlichen Absichten zeigen. Alles war gut und ich schlief glücklich und zufrieden ein.
Am nächsten Morgen um 6:30 Uhr aufstehen, fertigmachen, frühstücken und ab in die Summer School. Die Schule begann pünktlich um 9:00 Uhr und ich befand mich mitten in einer Gruppe von ca. 35 Maori Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-16 Jahren. Nachdem ich kurz vorgestellt wurde, bekam ich eine Mappe mit Texten und Abläufen. Danach durfte ich einfach dabei sein und mitmachen, ich verschwand in der Menge und bekam auch keine besondere Aufmerksamkeit oder Behandlung. Leider konnte ich nicht von Anfang an dabei sein, ich kam drei Tage später und das machte sich gründlich bemerkbar.
Die Anderen hatten schon viele Texte, Melodien und Tänze gelernt und hatten noch einen riesigen Vorteil: sie konnte alle die Sprache verstehen und wussten weitgehend, was sie Singen – ich hatte keine Ahnung, war komplett überfordert mit der Fülle an Wörtern und Inhalten und hatte dennoch viele Freude, einfach dabei zu sein. Ich versuchte hier und da was mitzubekommen und Melodien, Texte und Bewegungen zu lernen.
Inhalte der Summer School waren Lieder, mehrstimmiger Gesang, Maori Action Songs, Gebete, Tänze, szenische Arbeit, Kapa Haka, Kleingruppenarbeit und Erarbeitung einer Tanzchoreographie für 3 unterschiedliche Gruppen nach dem akutellen Uptown Funk von Bruno Mars (die Welt ist klein...). Der Unterricht wurde immer wieder aufgelockert mit typischen Maori Spielen und startete am Morgen nach einem Gebet mit Bewegungs-und Ballspielen.
Im Laufe der 2 Wochen entstand ein Theaterstück, das am Ende in einem professionellen Theater in Hastings aufgeführt werden sollte. Bei dem Stück ging es um das Leben von Canon Wiremu Te Tau Huata. Er war der Großvater von Narelle, ein sehr bekannter Maori. Er war Priester, zog mit dem legendären Maori Bataillon gegen Hitler in den Krieg und komponierte einige schöne Maori Lieder. Hier findet ihr mehr Infos über Wi Huata: http://www.teara.govt.nz/en/biographies/5h39/huata-wiremu-te-tau
Das Theaterstück spielte in der Zeit des 2. Weltkrieges. Ich bekam eine Solorolle, in der ich als Soldat mit Helm und Marching Snare auftrat und ein deutsches Soldatenlied vortrug. Das kam mir irgendwie schräg vor: ich reiste einmal um die Welt um Maori Kultur kennenzulernen und recherchierte dann im Internet nach deutschen Soldatenliedern aus dem 2. Weltkrieg!
Die Proben waren intensiv und liefen sehr diszipliniert ab. Mitglieder der KAHURANGI Performance Group, eine Lehrerin der Grundschule und eine Gesangslehrerin gestalteten den abwechslungsreichen Unterricht. Ich war sehr beeindruckt, wie lange die Kinder durchhielten und wie viele Liedtexte sie sich merken konnten.

Faszination POI

Besonders das rhythmische Poi Spiel der Mädchen zog mich in seinen Bann: Koordination in höchster Eleganz - und alle können es. Ich konnte kaum glauben was ich sah! POIS sind kleine runde Bälle mit längeren oder kürzeren Schnüren dran. Es gibt LONG POI und SHORT POI. Sie werden geschwungen und gedreht, dazu wird selbstverständlich gesungen und getanzt.
Die SHORT POIS sind die Percussionsinstrumente der Maori. Sie werden an verschiedene Körperstellen „geklatscht“ und machen einen relativ leisen, percussiven Sound.
Sie können sehr leicht und ohne große Kosten selber gebaut werden. Natürlich baute ich mir sofort unter fachkundiger Anleitung meine eigenen POIS. Die Kinder zeigten mir viele verschiedene Tricks, die ich auch lernen wollte. Das ging aber überhaupt nicht so, wie ich es mir vorstellte – das Ding machte, was es wollte und ich hatte überhaupt keine Kontrolle, da blieb mir nur eins übrig: üben, üben, üben. Von nun an hatte ich immer meine POIS dabei und spielte, wann immer ich Zeit hatte. So langsam verbesserte sich meine Spieltechnik. Als ich dann KAHURANGI bei Proben zusah merkte ich, wie viel Virtuosität möglich ist und staunte mit offenem Mund, Augen und Ohren über ihre elegante, synchrone Poi- Choreografie. So etwas hatte ich vorher noch nie gesehen! Vor allem der rhythmisch, percussive Aspekt und die Einfachheit des Instruments begeisterte mich und ließ mein „RhythmusSpieler Herz“ höher schlagen.

Angekommen und integriert

Die Zeit verging wie im Flug und ich bekam einen ersten, tiefen Einblick in die Maori Kultur. Mit der Maori Sprachforscherin Hira Huata, verbrachte ich viele Stunden, sie erklärte mit kulturelle, geschichtliche Zusammenhänge und Bedeutung von Liedern, Tänzen und Bewegungen.
An einem Vormittag wurde ich gebeten, die Gruppe zu leiten und Spiele aus meinem Buch „Rhythmusspiele der Welt“ vorzustellen. Es machte uns allen große Freude. Die Kinder und Lehrer waren enthusiastisch dabei. Noch nie habe ich mit einer Gruppe gearbeitet, die so schnell anspruchsvolle Spiele verstehen und umsetzen konnte und das noch in einer unbekannten Sprache. Die Fähigkeit zur Koordination sowie die Möglichkeit, gleichzeitig zu singen und zu spielen, waren bei Kindern und Erwachsenen extrem gut ausgebildet.
Dann durfte ich noch einen typischen Maori Action Song auf meine Weise choreographieren, das war eine große Herausforderung für mich! Ich lernte den Text und versuchte die Bewegungschoreographie in Bezug zum Inhalt zu setzen. Den Kindern und Lehrern gefiel es und ich freute mich sehr, einen weiteren Beitrag zu unserer Theaterproduktion beizusteuern.
Der Tag der Aufführung nahte. Narelle übernahm nun die Gesamtregie und kürzte nach einigen Durchlaufproben das Programm auf eine Länge von ca. einer Stunde und 15 Minuten.
Die Kostümproben mit Licht und Ton waren spannend und aufregend. Alle verwandelten sich und wir wuchsen als Team zusammen. Die Fotos in der Bildergalerie zeigen einige Bilder vom Tag der Aufführung. Am Vormittag kamen Eltern und Verwandte zur Verleihung der Zertifikate. Sie wurden von uns mit einem Powhiri begrüßt. Diesmal war ich auf der anderen Seite und es erfüllte mich mit Stolz und Freude, ganz selbstverständlich dabei zu sein. Ein Bestandteil des Begrüßungsrituals sind Reden und Gesänge. Der jeweilige Führer einer Stammesgruppe steht auf und hält eine Ansprache, wenn er fertig ist, singt er oder seine Gruppe ein Lied. Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen und ich wünschte wir könnten so etwas auch in unsere Kultur integrieren. Erst reden, dann singen!
Danach wurden feierlich die Abschlußzertifikate verliehen und es endete mit einem gemeinsamen großen Brunch.
Am Nachmittag fand die Aufführung im Theater statt. Die 300 Plätze waren ausverkauft! Das Maori Publikum war fasziniert, ging mit, klatschte, lachte, war begeistert und gab uns hinterher einen sehr herzlichen Applaus!
Ich hatte im Anschluß viele anregende Gespräche und bekam direkt nach der Aufführung eine Einladung zu einem HANGI, einem traditionellen Maori Mahl: Steine werden ins Feuer geworfen, um sie heiß zu machen, gleichzeitig wird ein Loch gegraben, in das dann die heißen Steine gelegt werden. Darüber werden dann in einem Eisenkorb Fleisch, Kartoffeln und anderes Gemüse geschichtet. Das Ganze wird dann mit Jutesäcken und der ausgehobenen Erde bedeckt. Nach ca. 5 Stunden wird das Ganze wieder ausgegraben und serviert.
Bei diesem HANGI lernte ich Piripi Smith, den Kapitän eines nachgebauten traditionellen Maori Wakas (ein Katamaran mit dem die ersten Maori auf Neuseeland landeten) kennen und bekam eine Einladung, darauf mitzusegeln.
So ging meine Zeit in der Summer School zu Ende. Ich hatte mich bei Narelle und ihrer Familie sehr gut aufgehoben gefühlt, doch nun hieß es Abschied nehmen und ich machte mich langsam auf die Reise nach Hamilton zur Waikato Universität.

Tipps und Hinweise

Waka Experience
In Napier steht der High Tech Nachbau eines Maori Bootes. Mit diesem Bootstyp sind die polynesischen Vorfahren über 1600 km über das Meer gefahren und haben nur mit den Händen und Sternen navigiert. Capitän Piripi Smith hat diese alte Tradition gelernt und die Crew von Waka Experience gibt Interessierten die Möglichkeit auf diesem Boot mitzusegeln.
Es gibt einen eigenen Maori Fernsehsender. Hier werden u.a. wirklich gute Maori Shows und Kapa Haka Aufführungen gezeigt. Wer gern mehr über POI, Kapa Haka und Action Songs erfahren möchte, sollte sich hier ein paar Videos anschauen.